Dienstag, 6. März 2012

Oma´s Hausmittelchen



Wenn unsere lieben Kleinen krank sind, würden wir Mütter alles tun, damit es unserem Kind schnell besser geht.
Egal ob Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Medizin und Mittelchen gibt es genug, welche schnelle Besserung versprechen.
Doch ist die klassische Medizin aus der Apotheke wirklich immer notwendig?
Natürlich sollte man langwierige oder akut starke Beschwerden, gerade bei Kindern, immer sofort vom Arzt abklären lassen. Alternative Hausmittel sind dann lediglich eine unterstützende Maßnahme.
Handelt es sich jedoch um einen üblichen, nicht "bedrohlichen" Krankheitsverlauf, kann man durchaus auf Hausmittel zurückgreifen. Richtig angewendet, sind diese frei von Nebenwirkungen und Konservierungsmitteln und außerdem oft hilfreicher als pharmazeutische Produkte. Bei meinem Sohn und auch bei uns Erwachsenen, haben diesen Winter, vermehrt Oma´s Hausmittel Wirkung gezeigt.
Um ein vielfaches günstiger sind sie außerdem noch.
Folgend möchte ich euch die in meiner Familie begehrtesten und hilfreichsten Methoden vorstellen.

HUSTEN:
Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer erhöhen. Am besten indem man ein  Handtuch nass macht und über den Wäschetrockner hängt. Bei Bedarf kann auch gleich die ganze Wäsche über Nacht im Kinderzimmer getrocknet werden.

Der gute alte Schmalzwickel. Das meiner Meinung nach beste Hausmittel gegen Husten.
Man nehme Schweineschmalz und schmiert es auf die Brust, deckt alles mit einem kleinen Tuch (z.B Taschentuch, dünner Waschlappen, oder einer zerschnittene Stoffwindel) ab und lässt es über Nacht einwirken. Solange wiederholen bis der Husten nachlässt. Hilft meistens innerhalb von 3 Tagen. Jedoch muss man den Geruch ertragen können!
Alternativ gäbe es noch die vegetarischen Varianten wie:
warme Kartoffelwickel ( Kartoffeln kochen, in ein Geschirrtuch packen und auf die Brust legen) oder
Quarkwickel ( ebenfalls den zimmerwarmen Quark auf die Brust schmieren, Tuch darüber und am besten über Nacht einwirken lassen).

Schwarzen Rettich aushöhlen. Mit dem Zahnstocher ein kleines Loch unten in die Knolle stechen. Knolle in ein Glas stecken. Braunen Kandiszucker einfüllen und über Nacht den dickflüssigen Sirup ziehen lassen. Mehrmals täglich einen Esslöffel davon einnehmen. Schmeckt gruselig, hilft aber ebenfalls sehr gut!


Zwiebelhustensaft:100 Gramm gehackte Zwiebeln und Kandiszucker kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Saft abseihen und im Kühlschrank aufbewahren. Mehrmals täglich einen Esslöffel einnehmen.

Viel Thymiantee oder Salbeitee trinken! Besonders geeignet für Schwangere die keine Medikamente einnehmen dürfen.
Bei Säuglingen allerdings vorher den Kinderarzt fragen. Für Kinder ab 1 Jahr geeignet.

SCHNUPFEN:
Meerwassernasenspray regelmäßig in die Nase eintröpfeln. Hält die Schleimhäute feucht.

Thymian-Myrte Balsam von Ingeborg Stadelmann. Das beste Balsam zum Einreiben für Brust, Rücken und Nase. Auch für Säuglinge geeignet da es keinerlei scharfe Zusätze wie Minze oder Menthol enthält und daher auch nicht an der Nase brennt.

FIEBER:
Wadenwickel: in kaltes Wasser getränkte Handtücher oder Waschlappen um die Waden wickeln. Trockene Handtücher darum wickeln. Erneuern wenn der "kalte Lappen" warm geworden ist. Solange wiederholen, bis sich das Fieber senkt! BEI HOHEM UND LÄNGER ANHALTENDEM FIEBER SOLLTE ALLERDINGS IMMER EIN ARZT ZU RATE GEZOGEN WERDEN!!!

Das alles sind von mir und meiner Familie über Generationen weitergegebene Hausmittel, die bei uns allen sehr gut helfen.
Falls du noch mehr Hausmittel kennst, mit denen du gute Erfahrungen gemacht hast, dann schreibe mir doch einen Kommentar. Ich würde mich sehr darüber freuen! Als Mutter kann man nie genug dazulernen.

ACHTUNG: ÄTHERISCHE ÖLE SIND NICHTS FÜR SÄUGLINGE UND KLEINE KINDER!!! SIE SIND, WENN ÜBERHAUPT NUR SEHR NIEDRIG DOSIERT EINZUSETZEN. AUCH HIER VOR DER ANWENDUNG DEN KINDERARZT FRAGEN!



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