Freitag, 7. September 2012

Donnerstag, 6. September 2012

Nonsens - Dit kann ick oooch....














...übertrieben drapierte Macarons mit Schleifchendeko, die x-te Wimpelkette und alles hübsch angepappt mit ein wenig Maskingtape, pseudoidyllische Heileweltfotografie aus dem eigenen Garten, Großaufnahme eine Grashalmes, Mutti Nummer xxx, die sich hobbyiös vor die Nähmaschine klemmt und Stoffe zusammentackert, Modelistische Abgründe tun sich da auf....

Nein ich habe absolut nichts gegen schöne Fotos. Ich liebe DIY-Gedöns und neue Ideen. Habe auch nichts dagegen, mir ab und an das Interior weltfremder Menschen zu betrachten.
In jedem von uns liegt ein kleiner Spanner verborgen. Ebenso finde ich Posts über Essen und Rezept immer hilfreich. Modeblogs von Individuellen sind für mich als Modedesignerin auch allzeit interessant.
Ich kann nur diesen Hype nicht verstehen, weshalb Menschen tatsächlich den Inhalt ihrer Handtasche posten, ihren Schminktisch fotografieren oder ihr Bett ablichten und dieses einer großen Masse von Unbekannten präsentieren. Bitte erklärt es mir! Ich würde mich unheimlich unwohl fühlen wenn Gott und die Welt in meinem Schlafzimmer mitwohnt...

Oh ja, wenn mich ein Blog langweilt dann muss ich ihn nicht lesen, ganz Recht. Ich frage mich nur, woher für einige Leute dieser Hang zum Perfektionismus kommt. Diese akkurat abgemessenen, gestellten Fotografien von irgendwelchen mit Schleife verzierten Thementischen im Eigenheim. ?! Zu viel Zeit? Langeweile?
Mich erinnert das an die Leute, die auf Facebook 300+ Freunde haben und nur Bilder posten, bei denen sie mit mindestens 50 "likes" rechnen können, um ihr sonst recht kleines Selstbewusstsein zu pushen...
Und da ich mich dem Trend der Thementables, des persönlichen Nonsens meinerseits für euch, nicht entziehen möchte, hier mein Foodsuperhospitaltable...Eine kleine Auswahl an vorzüglichem Krankenhausessen meines längeren Krankenhausaufenthaltes...ich hatte die letzten Wochen einfach viel zu viel Zeit mich mit Nonsens zu beschäftigen... ;-)

Mittwoch, 5. September 2012

Chilloutkostüm

Chillout



Ich heile nach wie vor. Darf mich nicht viel bewegen, am besten nur liegen.
Da ich Ästhet durch und durch bin brauche ich es auch im "Krankenmodus" nicht nur bequem sondern auch schön. Weiche, warme Stoffe. Lieblingsfarben. Schnitte zu denen ich gekonnt meine warmen Sofasocken drapieren kann, unter einer Mütze meine nicht vorhandene Frisur verstecken kann, viel Literatur und Magazine und natürlich (ohne lag ich nichtmal im Krankenhaus!), ein guter Duft und einen guten Lipgloss! Wenn man gut riecht fühlt man sich automatisch gleich viel besser! Wirklich!